Vito Soriano liebt die Konditorei Heinemann

Gästeportrait Vito Soriano: Ein formidables Gefühl von Zuhause

 

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Überzeugungstäter: Herr Soriano hat sein Herz am rechten Fleck

Lunchdate mit einem Heinemann-Gast in der Düsseldorfer Bahnstraße. Bei Wiener Schnitzel und Spargelcremesuppe möchten wir herausfinden, was Besucher denken und fühlen. Was sie schätzen und genießen. Was sie vielleicht auch kritisieren. Der erste Gast dieser Serie ist Vito Soriano aus Pempelfort. Er macht sich täglich auf den Weg in eine Filiale der Konditorei Heinemann, um seine Mittagspause dort zu verbringen.

Herr Soriano, wo kommen Sie her, wo gehen Sie hin?

Heute komme ich von einem Termin und nach unserer Mittagspause gehe ich zurück in unser italienisches Feinkostgeschäft in Pempelfort, wo mich noch etwas Arbeit erwartet. Und ich gehe tatsächlich zu Fuß, das tut mir gut.

Was spricht für eine Mittagspause in der Konditorei Heinemann?
Ich schätze es, dass ich bei Heinemann täglich Tradition erfahren kann und eine authentische deutsche Küche erlebe. In einer Welt, in der sich alles verändert, ist dies ein hohes Gut. Ich mag es, in den Cafés die immer gleichen Mitarbeiter zu sehen, erkannt zu werden, sich zu erzählen, wie es geht. Ich bin Italiener und als solcher ist Italien meine Heimat. Düsseldorf jedoch ist mein Zuhause. Und da gehört Heinemann für mich dazu. Ich mag sehr gerne Süßes und besonders gerne die Mohrenköpfe. Die meisten hier wissen das. Und es ist schön, wenn die Bedienung mich nur fragt, ob ich heute einen oder zwei essen möchte. Ich liebe auch die täglich frisch hergestellten Bonjourtrüffel und die dunklen Champagnetrüffel.

Nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit für Pausen im Alltag?
Ich bin überzeugt, dass eine Pause mit gutem Essen meine Produktivität steigert. Wenn ich niemals eine Mittagspause mache, leidet doch früher oder später meine Professionalität. Ich finde, in der Hysterie des Alltags sind Pausen enorm wichtig.

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Liebt Heinemanns traditionelle deutsche Küche: Vito Soriano

Kochen Sie zuhause deutsch oder italienisch?
Meine geliebte rheinische Rinderroulade esse ich nur hier bei Heinemann. Zuhause gibt es die klassische, original italienische Küche. Unsere Familie lebt und kocht mit drei Generationen unter einem Dach. Oma, Mutter, Vater und meine Schwester und ich als dritte Generation. Uns allen ist das gemeinsame Essen sehr wichtig. Selbst wenn das letzte Familienmitglied erst um Mitternacht nach Hause kommt – wir essen erst dann, wenn sich alle am Tisch versammelt haben.
Auch die Jahreszeiten und ihre Feste feiern wir traditionell mit entsprechenden Gerichten. Die kochen wir dann alle zusammen. Jeden Sonntag stehen wir ab acht Uhr in der Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Meine Oma ist übrigens auch ein Profi. Sie ist Konditormeisterin und hat früher Restaurants geleitet. Den Heinemann-Kuchen bewertet sie immer mit Punkten. Meistens vergibt sie 100 von 100 Punkten. Sie ist also auch ein Fan. Wenn der italienische Zweig unserer Familie zu Besuch ist, ist es Pflicht, gemeinsam bei Heinemann essen zu gehen. Auch so eine Familientradition.

Tradition ist ein wichtiger Wert für Sie?
Ich bin Jahrgang 1990, also noch relativ jung. Dennoch bin ich den Traditionen in meiner Familie verhaftet. Meine Familie lebt ihre gleichbleibenden, zuverlässigen Werte und ich schätze und lebe sie auch. Überhaupt ist Familie für mich das Wichtigste, sie ist einfach unerlässlich. Wir feiern als Familie auch gerne die Festtage, die uns wichtig sind: Ostern, Dreikönigstag, Weihnachten, Neujahr … Oft treffen wir uns dann bei Heinemann. An der Konditorei Heinemann mag ich auch das Bekenntnis zu den Festtagen. Den klaren Bezug zur Saison, das Ausrichten des Angebots und der Gerichte nach dem Kalender. Dass es zum Beispiel zu den Heiligen drei Königen den Kuchen mit der Überraschung gibt, finde ich toll. Dieses Fest wird auch in Italien besonders gefeiert. Auch schön, dass es zu Nikolaus die echte Bischofsfigur gibt.

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Objekt der Begierde: der Heinemann-Mohrenkopf
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Leib- und Magenspeise: Mohrenkopf, Bonjour-Trüffel und Champagnetrüffel

Auch eine Torte kann inspirieren

Fühlen Sie sich mit Ihrem Traditionsbewusstsein als Teil der Generation Instagram?
Ich bin vielleicht untypisch für meine Generation. Ich schreibe unheimlich gerne Briefe und Postkarten und ich verschicke Päckchen an meine Freunde. Die finden das ganz charmant und freuen sich darüber. Mein Essen auf Instagram posten? Das mache ich nicht. Ein Smartphone habe ich schon, kann es aber auch gut wegpacken. Für mich sind emotionale Erlebnisse wichtig, die empfinde ich als Mehrwert. Ich treffe mich lieber mit meinen Freunden statt mit ihnen zu chatten. Zumal auf den digitalen Wegen viele Zwischentöne verloren gehen und Missverständnisse entstehen können.
Wichtig ist mir auch meine Kunst. Ich spiele Klavier, komponiere Musik und singe. Eine Zeit lang habe ich morgens bei Heinemann gefrühstückt. Hin und wieder habe ich mir dazu auch ein Stück Sachertorte gegönnt. Danach habe ich komponiert und was soll ich sagen: Ich war sehr inspiriert! Ich glaube, Süßes inspiriert mich einfach. Aber nur, wenn es richtig gut ist.

Dolce Vita mitten in Düsseldorf

Kann man bei Heinemann „Dolce Vita“ nach italienischem Vorbild erleben?
Natürlich. Es ist formidabel, wenn ich mich im Alltag einmal hinsetzen kann, abschalten und entspannen darf. Dass ich hier immer etwas Gutes und Hochwertiges essen kann. Noch dazu zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis. Und nicht zu vergessen: die vielfältigen Genüsse! Die Mohrenköpfe, die Torten und Pralinen, die frischen Bonjourtrüffel … hmmm!

Wie stellen Sie sich das Paradies vor?
Das Paradies auf Erden ist, wenn wir unseren Alltag gut gestalten, so dass wir uns darin wohlfühlen. Hindernisse und Hürden können wir mit Humor und Liebe überwinden. Etwas fachliches Know-how schadet aber auch nicht. Und ein guter Kaffee.

Kann der Heinemann-Kaffee angesichts der berühmten italienische Kaffeekultur bestehen?
Meine ganze Familie liebt den Filterkaffee der Konditorei Heinemann. Denn bekommt man in Italien eher selten. Italiener trinken am Vormittag~ ihren Cappuchino, danach nur noch Espresso.

Sie haben ein grünes Album dabei, was hat es damit auf sich?
Wie gesagt, ich mag ja Dinge zum Anfassen. Und ich bin ein Chronist. Ich sammle gerne, was mir wichtig ist. In diesem Album sammle ich seit Jahren all meine Heinemann-Rechnungen. Manchmal schaue ich mir an, was ich gegessen oder gekauft habe. Das ist mein kulinarisches Tagebuch.

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Chronist des Alltags: grünes Album voller Heinemann-Rechnungen

Was könnte die Konditorei Heinemann noch besser machen?
Wenn ich einen Tipp geben sollte, würde ich sagen: Bloß nichts verändern. Der Stil von Heinemann hat Wiedererkennungswert. Stil vergeht auch nicht. Coco Chanel hat wohl einmal gesagt: „Mode vergeht, Stil bleibt.“ So ist das auch hier. Hier erlebe ich außerdem, dass die Mitarbeiter mit Herzblut dabei sind. Ich kann sehen, wie viel Leidenschaft, Berufung und Identifikation im Spiel ist. Das ist für mich Heinemann. Hier fühle ich mich zuhause.

Herr Soriano, danke für das Gespräch.

Haben auch Sie Ihre ganz persönliche Heinemann-Geschichte zu erzählen? Melden Sie sich bei uns per Mail!

 

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