Schwein haben: Viel Glück zum neuen Jahr!

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Quiek! Die Marzipanschweinchen aus der Konditorei Heinemann sind Glücksboten für das neue Jahr

Was bringt uns im neuen Jahr das Glück ins Haus? Glückssymbole gibt es ja viele: das Hufeisen, der Schornsteinfeger, das Kleeblatt, der Fliegenpilz … Aber warum gilt unter den Tieren ausgerechnet das Schwein als Symbol für das Glück? Schauen wir auf unsere Geschichte und gehen zurück zu den alten Germanen. Diese haben vor 2000 Jahren den Eber als heiliges Tier verehrt. Der Wagen des germanischen Gottes Freyr wurde von einem solchen Eber gezogen. Das Schwein galt als Symbol für Fruchtbarkeit und Stärke und verprach Wohlstand und Reichtum. Auch bei den Griechen und Römern galt derjenige als privilegiert, der viele Schweine besaß und so die Versorgung der Familie sicherstellen konnte. Schweinefleisch diente als Opfergabe im Tempel. Zu Festen, wie Hochzeiten oder Neujahrsfeiern, wurden lebendige Ferkel verschenkt. Sie waren ein Sinnbild für Wohlstand und Wohlergehen.

Das dumme, dreckige Schwein? Ein Vorurteil

Das Hausschwein, das durch Züchtung aus dem Wildschwein hervorging, ist in der menschlichen Zivilisationsgeschichte eines der am frühesten domestizierten Haustiere. Archäologische Funde belegen, dass Menschen bereits vor 9000 Jahren Schweine als Haustiere hielten. Bei unseren Zeitgenossen hält sich hartnäckig der Ruf, die Paarhufer seien einfältig und unreinlich. Doch weit gefehlt! Die Intelligenz von Schweinen ist sogar legendär. Sie können komplexe Aufgaben lösen und haben eine ähnlich hohe Intelligenz wie Primaten. Die Tiere sind sehr sauber. Ihre Hinterlassenschaft machen Schweine niemals dorthin, wo sie schlafen und essen. Zumindest, wenn man ihnen ausreichend Lebensraum zubilligt. Das Suhlen im Schlamm dient den Tieren dazu, sich vor Sonnenbrand und Parasiten zu schützen. Da Schweine nicht schwitzen können, regulieren sie mit den Schlammbädern geschickt ihre Körpertemperatur. Ist der Schlamm dann getrocknet, schaben sie ihn an einem rauhen Gegenstand wieder ab. Zurück bleibt ein gepflegtes und gesundes Tier.

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Kleine Armee: Die Heinemann-Schweinchen warten auf die weitere Verarbeitung
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Handarbeit mit Marzipan: Die Schweineöhrchen sind aus Mandeln, die Äuglein aus Zuckerguss

Süße Geste: Glücksschwein zu Silvester

Heute verschenken wir zu Silvester keine lebenden Ferkel, sondern eine kleine Nachbildung. Wenn wir Glück haben, ist diese aus feinstem Marzipan. Die liebevoll gestalteten Exemplare aus der Konditorei Heinemann sind aus frischem Mandelmarzipan und entstehen bis heute noch in echter Handarbeit. Aus einem runden Marzipanrohling wird in vielen Arbeitsschritten und dank vieler helfender Konditorenhände ein niedliches Schweinchen – zum Hineinbeißen süß. Das Heinemann-Glücksschweinchen hat noch einen Glückspfennig und einen Fliegenpilz im Maul. Da muss das Glück doch kommen! Die Redensart „Schwein haben“ bedeutet bis also bis heute „Glück haben“. Ganz viel davon wünschen wir Ihnen zum neuen Jahr! Und Sie wissen ja: Wenn man sein Glück teilt, verdoppelt es sich!

 

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Echte Verpackungskünstler: Die vielen, bunten Glücksbringer von Heinemann

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