Nur echt mit Mitra und Bischofsstab: der Nikolaus

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Traditionelle Form, feinste Schokolade: der echte Nikolaus aus der Konditorei Heinemann

Da freut sich jedes Kind und stellt erwartungsfoh seine frisch geputzten Stiefel vor die Tür. Denn in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember kommt der Mann mit dem Rauschebart, der Nikolaus. Er wird Geschenke bringen, Schokolade, Lebkuchen, Obst und Nüsse. Allerdings nur für die braven Kinder. Mit den unartigen wird sich sein gefürchteter Begleiter mit der Rute beschäftigen, der Kinderschreck Knecht Ruprecht. Soweit die Legende. Doch wie entstand sie? Und wer war eigentlich der Heilige Nikolaus?

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Santa Claus: Illustration von Thomas Nast aus dem 19. Jahrhundert.
Quelle: Wikipedia Commons

Durch Wunder zum Schutzpatron und Nationalheiligen

Zwei historische Figuren, Bischöfe aus dem dritten und dem sechsten Jahrhundert, sind der Geschichte nach zum Heiligen Nikolaus verschmolzen. Nikolaus von Myra, eine Stadt in der heutigen Türkei, und Nikolaus von Sion, eine Stadt unweit von Myra. Beide sollen zu Lebzeiten Gutes getan und Wunder vollbracht haben. Der Sage nach hatte Nikolaus Geld geerbt, welches er an Arme und Hilfsbedürftige verschenkte. Mehrere Jungfrauen soll er so vor der Sklaverei geschützt haben. Während einer Hungersnot sorgte er für Korn, welches die Menschen sättigte und noch für die nächste Aussaat reichte. Auch Naturgewalten konnte er bannen. So wird berichtet, er habe einen Sturm besänftigt und damit Menschen in Seenot gerettet. Derlei Wunder haben Nikolaus zum Schutzheiligen ganzer Nationen gemacht. In Russland gilt er als Nationalheiliger. Auch Seefahrer und Kaufleute stellten sich unter seinen Schutz. Nikolaus ist Schutzpatron der Hanse. Etliche Nikolaikirchen, besonders in Hansestädten wie Hamburg, Rostock, Wismar und Stralsund, zeugen davon.

Geschenke zu Ehren eines Heiligen

Das Nikolausfest feiern die Menschen seit dem 12. Jahrhundert. Man beschenkt sich zu seinen Ehren. Während der Reformation im 16. Jahrhundert kämpfte jedoch Martin Luther gegen den katholischen Heiligenkult und bezeichnete das Schenken zu Nikolaus als „kindisch Ding“. Er wollte es durch das weihnachtliche Schenken ersetzen. Er konnte sich nicht ganz durschsetzen – die Menschen hielten an dem lieb gewonnenen Nikolausbrauch fest. Schön für alle Kinder: Katholiken und Protestanten bescheren sich heute zu Nikolaus und zu Weihnachten mit feinsten Leckereien.

Der wahre Nikolaus: Stab, Mitra, feinste Schokolade

Alte Darstellungen des Heiligen Nikolaus zeigen ihn im traditionellen, kirchlichen Gewand. In der Hand hält er den Bischofsstab, auf dem Kopf trägt er die Mitra, die hohe Bischofsmütze. Die Vorstellung vom Nikolaus als gemütlichem alten Mann mit weißem Rauschebart und rotem Mantel setzte sich nicht etwa durch die Coca-Cola-Werbung durch, wie man meinen könnte. Der deutsche USA-Auswanderer und Illustrator Thomas Nast entwickelte das Klischee des Nikolaus (alias Santa Claus) schon Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zeichnete die Figur mit weißem Bart, rotem Mantel und fellbesetzter Mütze und prägte damit das Bild der Neuzeit. Erst ab 1931 bediente sich Coca-Cola der Figur des Santa Claus und nutzte sie für Werbezwecke. Der Nikolaus aus der Konditorei Heinemann ist handgemacht und aus feinster Schokolade. Heinemann-Kenner wird es nicht verwundern, dass er den wahren Nikolaus im Bischofsgewand darstellt und nicht den amerikanischen Santa Claus. So bleibt mit gepflegter Tradition und feinem Genuss die Legende des heiligen Nikolaus lebendig.

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