Digital Detox: die letzten Oasen der Ruhe

 

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Digital Detox: In den Heinemann-Cafés genießen die meisten ihr Essen ohne Gebimmel

Wir wissen es eigentlich alle und auch erforscht* ist es längst: Wer bei der Arbeit regelmäßig kleine Pausen macht, arbeitet nachher effektiver und fördert zudem seine Gesundheit. Schon nach 5 Minuten Auszeit senken sich z. B. Blutdruck und Puls markant. Der Atem wird ruhiger, die Muskeln lockern sich. Seelische Entspannung setzt ein, Stress wird reduziert. Eine Frühstückspause lässt uns durchatmen. Eine Mittagspause kann Wunder wirken. Doch was macht der moderne Mensch, wenn er sich dann eine Auszeit gönnt? Flugs greift er zum digitalen Endgerät. Ob „Digital Natives“ (nach 1980 Geborene) oder „Digital Immigrants“ (davor Geborene) – irgendwie scheinen sich alle einig zu sein. Es müssen Facebook und Instagram, E-Mail und Whatsapp gecheckt werden. Der Weg von A nach B? Das Smartphone leitet uns. Ein Termin? Das Handy erinnert uns. Wie haben wir das nur vorher geschafft? Jetzt schnell die Earplugs ins Ohr, der neueste virale Spot auf Youtube bietet sich an. Egal, ob wir alleine essen, oder in Gesellschaft, es scheint allgemeiner Konsens, dass Smartphones und Tablets mit an den Tisch dürfen. Es macht „bing“ und „pling“. Wir sind eben gerne online, immer und überall. Immer und überall?

 

Echte Entspannung – in grünen Biotopen

Selten sind sie, doch es gibt sie noch, die versteckten Oasen für wahrhafte Pausen. Orte des kontemplativen Nichtstuns, des ditigalen Detox. Nur wo sind sie zu finden? Googeln wir mal: Krankenkassen bieten Kurse an, in denen man „digitale Gesundheit“ erlernen kann. Veranstalter verdienen viel Geld mit „Power Retreats“ in der Natur. „Detox-Body-&-Mind“-Urlaube sollen den abhängig gewordenen digitalen Konsumenten wieder auf den rechten Pfad bringen. Pure Erholung minimaldigital – geht das nicht einfacher?
Schon: Für die digitale Entgiftung bieten sich Umgebungen an, in denen kein Wlan existiert und in denen jeglicher Handyempfang, nun, sagen wir mal unterirdisch ist. Diese seltenen grünen Biotope der digitalen Abstinenz findet man in Mönchengladbach, Krefeld, Duisburg, Neuss und Düsseldorf. Die Heinemann-Cafés stehen nicht nur für ein gesundes Frühstück, für erholsame Mittagspausen mit frischen Speisen, für ein feines Stückchen Torte und frisch gebrühten Kaffee. Hier is(s)t man im Hier und Jetzt, wohltuend offline.

Wahrer Luxus – einfach mal nicht auf Empfang sein

Die Frage nach einem möglichen Wlan-Empfang in den Heinemann-Cafés wehrt Chef Heinz-Richard Heinemann energisch ab. Er ist überzeugt: „Meine Gäste genießen gerne und erholen sich in einer entspanntem Atmosphäre. Wer kann noch die Aromen seines Mittagessens wahrnehmen, wenn ständig das Handy bimmelt? Wer kann den Duft von frischem Erdbeerkuchen und Kaffee in der Nase haben und gleichzeitig Stöpsel im Ohr? Einfach einmal mit allen Sinnen genießen lohnt sich!“ Wo führt das hin? Werden wir demnächst unser Essen komplett schweigend genießen, wie Kartäusermönche? Wäre das mit unserem durchgetakteten und umtriebigen Alltag vereinbar? Vor einiger Zeit machte ein New Yorker Restaurant** von sich reden, welches seine Gäste anhielt, ihre Mahlzeiten schweigend einzunehmen. Wer sich nicht an die Regel hielt, musste draußen auf einer Bank weiteressen. Der Restaurantchef konnte sich vor Anfragen kaum retten. Seine Gäste sprachen von einer „transzendenten Erfahrung“ und von den Wonnen, endlich tiefenentspannt zu sein.

Heinz-Richard Heinemann würde so weit nicht gehen: „Mir geht es um Kommunikation. Ich beobachte oft, dass Menschen in unseren Cafés ins Gespräch kommen, sei es miteinander oder mit den Kollegen vom Service. Das macht für mich Caféhauskultur aus.“ Ist die Konditorei Heinemann mit ihren vom Wlan befreiten Räumen womöglich ihrer Zeit voraus? Finden Sie die Antwort auf diese Frage selbst – in Ihrer nächsten Mittagspause.

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*Quelle: https://www.boeckler.de/21427_21435.htm

**Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Restaurant-verbietet-Gaesten-den-Mund-article11559781.html

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