
Am 26. September 2026 lädt das Deutsche Rote Kreuz Düsseldorf zu einem außergewöhnlichen Benefizkonzert in die Tonhalle Düsseldorf ein: Mit dem Kyiv Symphony Orchestra unter der Leitung von Stephan Frucht sowie den renommierten internationalen Solistinnen und Solisten Albrecht Mayer, Julia Kleiter, Bomsori Kim und Illia Ovcharenko erwartet das Publikum ein musikalischer Abend auf höchstem Niveau. Durch den Abend führt Sandra Maischberger. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Hendrik Wüst übernommen. Das Publikum darf sich auf ein festliches Konzerterlebnis in besonderer Atmosphäre freuen. Zu den Unterstützern des Benefiz-Events gehört auch Heinz-Richard Heinemann – der seit vielen Jahren auch Botschafter des DRK Düsseldorf ist.
Gemeinsam mit den Solistinnen und Solisten präsentiert das Orchester ein abwechslungsreiches Programm mit Werken unter anderem von Bizet, Saint-Saëns, Puccini, Bach und Liszt. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 findet das Konzert bereits zum zweiten Mal statt. Der Erlös kommt der humanitären Arbeit des Ukrainischen Roten Kreuzes sowie dem Katastrophenschutz des DRK-Düsseldorf zugute.
Wir sprechen mit den beiden Verantwortlichen, die das Konzert für Menschlichkeit – und andere Projekte – federführend ins Leben gerufen haben: Bettina Schmelzer und Nicole Kiggen-Jäger vom DRK Düsseldorf.
Lesezeit: 9 min.


Frau Schmelzer, Frau Kiggen-Jäger, ist das Konzert für Menschlichkeit in der Tonhalle aktuell ein Leuchtturmprojekt des DRK Düsseldorf?
Schmelzer: So ist es. Am 26. September 2026 möchten wir mit dem Konzert für Menschlichkeit in der Tonhalle Düsseldorf eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Der Abend verspricht wieder ein Highlight zu werden. Denn mit dem Kyiv Symphony Orchestra unter der Leitung von Stephan Frucht sowie den renommierten internationalen Solistinnen und Solisten Albrecht Mayer, Julia Kleiter, Bomsori Kim und Illia Ovcharenko darf sich unser Publikum auf einen musikalischen Abend auf höchstem Niveau freuen. Noch gibt es Karten. Wir laden alle Menschen ein, sich diesen besonderen Konzertgenuss mit den vielen hochkarätigen Solisten nicht entgehen zu lassen.
Welche sind Ihre weiteren Aufgaben beim DRK Düsseldorf?
Kiggen-Jäger: Unsere Arbeit beim DRK Düsseldorf ist vielfältig. Mitgliederservice und Fundraising gehören dazu. Beim Mitgliederservice werben wir neue Mitglieder an und betreuen diese bei allen Fragen und in allen Belangen. Beim Fundraising ist es unsere Aufgabe, Gelder zu generieren, um Projekte zu realisieren, die sonst nicht möglich wären.
Schmelzer: Vielen denken, das Deutsche Rote Kreuz finanziert alles aus eigenen Mitteln, dies ist leider nicht der Fall. Wir arbeiten im sozialen Sektor, da ist Geld immer knapp. Daher kooperieren wir auch mit Unternehmen, die einzelne Projekte unterstützen. Förderer wie die Konditorei Heinemann sind uns willkommen, denn ohne dieses Engagement aus der Unternehmerschaft würden wir unsere Arbeit nicht machen können.

DRK Düsseldorf: Musik, Menschlichkeit und Nächstenliebe
Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn sich, wie beim Deutschen Roten Kreuz Düsseldorf, Menschen für andere einsetzen?
Schmelzer: Ohne das DRK Düsseldorf würde das gesellschaftliche Leben nicht funktionieren. Es würde keinen Karneval, kein Fußballspiel, kein Konzert und keine Kirmes geben! Diese Veranstaltungen funktionieren nur mit unseren Sanitätskräften. Und wenn wir an unsere Senioren denken: Betreuungskräfte und Betreuungsplätze im Stadtgebiet sind knapp. Das DRK betreibt allein fünf Senioreinrichtungen in Düsseldorf, dazu 15 Kindertagesstätten. Oder Sie haben einen Unfall? Ohne unseren Rettungsdienst geht es nicht. Wenn man sich all unsere Angebote wegdenkt, hätte Düsseldorf wohl ein paar Defizite und die Gesellschaft hätte wirklich ein Problem. Aber das Thema ist größer, denn beim DRK Düsseldorf geht es um Menschlichkeit und Nächstenliebe. Und menschlich zu sein und zu handeln, das geht schon im Kleinen los. Es heißt, auch mal dem Nachbarn zu helfen. So würden wir es uns wünschen, dass jeder, der es kann, im Alltag ein Stückchen beiträgt.
Kiggen-Jäger: Die Empathie und der freiwillige Einsatz für andere ist unserer Gesellschaft leider ein Stück weit verloren gegangen – und diesen Missstand kann man mit seinem Engagement beim Deutschen Roten Kreuz beheben. Denn im DRK Düsseldorf finden viele Menschen zusammen und zueinander, zum Beispiel bei unseren Rettungs- und Sanitätsdiensten – auch im Ehrenamt.
Ehrenamt beim DRK-Düsseldorf: Wer anderen hilft, bekommt etwas zurück
Könnten Sie die Menschen beschreiben, die ehrenamtlich bei Ihnen arbeiten?
Kiggen-Jäger: Unter unseren Ehrenamtlichen entsteht oft eine enge Gemeinschaft – fast wie eine zweite Familie. Und das ist, glaube ich, für viele Menschen in der heutigen Zeit sehr wichtig. Ich habe ja die Theorie, dass man sich mit einem Ehrenamt auch selbst etwas Gutes tut. Denn wenn man anderen hilft, bekommt man immer etwas zurück.
Warum sollte man gerade beim DRK Düsseldorf ein Ehrenamt bekleiden und nicht woanders?
Kiggen-Jäger: Wir haben eigentlich für sämtliche Interessenslagen ein Betätigungsfeld. Sei es im Rettungsdienst oder im Qualitätsdienst. Man kann sich in der Senioreneinrichtung oder im Demenznetz engagieren, oder für Kinder und Familien. In unseren Ehrenamtlichen-Teams man kennt sich persönlich und pflegt einen familiären Umgang miteinander. Dazu kommt, dass wir überkonfessionell und überparteilich arbeiten. Wir sind offen für jeden.
Gutes fördern: schon ab 25 € jährlich
Was, wenn jemand keine Zeit für ein Ehrenamt hat, dafür aber etwas Geld erübrigen kann?
Kiggen-Jäger: In diesem Falle bietet sich eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft im DRK-Düsseldorf an. Diese ist ab einem Betrag von 25 Euro im Jahr möglich und wir freuen uns über jedes einzelne neue Mitglied. Denn die Zahl unserer Mitglieder ist relevant, um auch auf Bundesebene eine politische Stimme zu haben. An dieser Stelle also unsere Bitte: Werden Sie Mitglied!
Wenn ich spende, wo genau fließt mein Geld dann hin?
Schmelzer: Wer eine Spende entrichten möchte, darf bei uns sicher sein, dass das Geld auch sinnvoll investiert wird. Nicht zuletzt müssen wir für alle Ausgaben auch Verwendungsnachweise erbringen, wir sind vollkommen transparent. Und wenn wir für konkrete Projekte Gelder sammeln, kommen diese auch wirklich dort an.

Gut für Düsseldorf: spenden für das Wohl der Stadt
Wie sieht es mit der Spendenbereitschaft der Düsseldorfer und Düsseldorferinnen aus?
Schmelzer: Das an das DRK Düsseldorf gespendete Geld bleibt in Düsseldorf, wird hier vor Ort eingesetzt. Das hilft vielen, sich für uns zu entscheiden und zu spenden.
Wie unterstützt das DRK Düsseldorf die vulnerablen Gruppen, Kinder, Geflüchtete oder Senioren?
Schmelzer: Wir sagen immer, von der Wiege bis zur Bahre sind wir für die Menschen da. Für Familien betreiben wir die Zentren plus, mit Angeboten wie Gymnastik oder Kindersingen. Dann gibt es unsere Schrei-Baby-Ambulanz, wo Eltern ihre Babys anschauen und sich beraten lassen können. Dann machen wir auch viel Flüchtlingsarbeit.
Kiggen-Jäger: Eine besondere Initiative im Demenznetz ist unser Hundebesuchsdienst. Ehrenamtliche besuchen mit ihren Hunden demente Menschen – wobei Hundehalter und Hund vorher natürlich geschult und trainiert wurden. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Ehrenamtlichen in diesem Bereich, denn Tiere sind super Therapeuten.
Seit vielen Jahren Botschafter des DRK Düsseldorf: Heinz-Richard Heinemann

Wie entstand der Kontakt zur Konditorei Heinemann, bzw. zu Heinz-Richard Heinemann?
Schmelzer: Vor Jahren waren wir auf der Suche nach prominenenten Botschaftern für das DRK Düsseldorf, nach Persönlichkeiten, die unser Anliegen in die Öffentlichkeit tragen würden. Es gab freundschaftliche Verbindungen zu Dorothee Achenbach und zu Jenny Jürgens, und beide Damen stellten sich gerne als Botschafterinnen zur Verfügung. Dorothee Achenbach ist wiederum gut befreundet mit Heinz-Richard Heinemann und fragte ihn, ob auch er das DRK Düsseldorf unterstützen würde. Herr Heinemann fand die Idee großartig und war sofort dabei. Dann fand das erste Abendessen mit ihm, dem DRK-Vorstand und der Geschäftsführung statt, haben wir Heinz-Richard Heinemann und seinen besonderen Humor kennengelernt. Es passte sofort. Herr Heinemann ist mittlerweile seit vielen Jahren Botschafter und Unterstützer des DRK Düsseldorf – und er ist nach wie vor hochengagiert und hilfsbereit. Für seine Treue und sein Engagement sind wir dankbar.
Wie können wir uns die Zusammenarbeit von DRK-Botschafter Heinz-Richard Heinemann und dem DRK Düsseldorf vorstellen?
Schmelzer: Als DRK-Botschafter hat Heinz-Richard Heinemann in unserer Familienbildungseinrichtung schon öfter feine Schokoladen an die Kinder verteilt. Und weil er ja selbst das Thema Ausbildung als sehr wichtig ansieht, legt er seinen Fokus auf Bildung. Er ist ein unglaubliches Vorbild an Können und an Disziplin. Und beim Konzert für Menschlichkeit am 26. September hoffen wir, dass er den Künstlern wieder seine berühmten grünen Tüten schenkt. Die liebt jeder.
Konzert für Menschlichkeit
Samstag, 26. September 2026
Konzertbeginn: 19.30 Uhr
Ort: Tonhalle Düsseldorf
Tickets sind über den Webshop der Tonhalle und eventim erhältlich.
Weitere Informationen unter: www.KonzertFuerMenschlichkeit.de

Sie möchten eine Spende an das Deutsche Rote Kreuz Düsseldorf entrichten?
Spendenkonto DRK-Düsseldorf
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE42 3005 0110 1004 7928 73
BIC: DUSSDEDDXXX Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Spende“ an.
Sie möchten Fördermitglied beim Deutschen Roten Kreuz Düsseldorf werden (ab 25 €/Jahr)? Hier geht es zum Antrag.
Sie möchten dem Deutschen Roten Kreuz Düsseldorf etwas stiften oder vererben? Hier weitere Informationen.
Portraitfotos DRK Düsseldorf: Martin Blum
Fotos Konzert für Menschlichkeit: DRK-Düsseldorf