
Sagen Sie bloß, Sie kennen Freifrau von Kö noch nicht? Übersehen kann man sie kaum. Die Frisur: hoch aufgetürmte Lockenpracht, von goldenen Spangen in Form gehalten. Das Gesicht: wie die Natur es schuf und „nicht geschminkt“. Das Gewand: bis hinunter zum goldenen Schuh nur edle Designer-Garderobe. Nicht Luis Vuitton, nein, „Luise Vögele, das Original“, deren Look Luis Vuitton einst frech kopiert hatte. Der Schmuck: in goldenen Kaskaden an der freifräulichen Silhouette hängend. Die Figur: von einem „stählernen Korsett“ zur Sanduhrform gedrechselt. Und trotz dieser Einengung schallt die liebliche Stimme der Freifrau von Kö unüberhörbar über ebenjene Düsseldorfer Prachtmeile. An deren südlichen Ende, am Bergischen Löwen, hat sich bereits eine bunte Schar von Erlebnishungrigen versammelt, die nun, von der Freifrau geführt, im historischen Rheinbahn-Wagon aus den 1960er-Jahren Platz nimmt. Gebucht haben die Gäste die zweistündige Stadtrundfahrt „KÖrrywurst und Hochkultur“. Ein Event der Rheinbahn mit feinem KÖrrywurst-Catering aus der Konditorei Heinemann. Ein lautes Bimmeln, ein kurzes Ruckeln und los geht es. Kommen Sie mit auf Tour!



Freifrau von Kö: Heinemann-Botschafterin der Goldklasse
Es kommt ein bisschen unerwartet, aber die noble Freifrau von Kö ist Rheinbahn-Fan. Schon wegen der Frisur fährt sie ausschließlich damit – mit ihrer Haarpracht passt sie ja auch in kein Taxi. Heinemann-Botschafterin ist sie auch, und zwar von Herzen und aus Überzeugung. Denn Heinemann-Qualität adelt den Alltag. Und selbst eine Freifrau benötigt Momente der Entschleunigung und des Genusses, um sich von diesem zu erholen. Die Heinemann-Speisekarte kennt sie in- und auswendig, schwärmt von Mittagsgerichten wie der Heinemann-Pastete mit Ragout fin, vom strammen Max und natürlich von der KÖrrywurst. Kaum jemand vermutet, dass diese in den Heinemann Café-Restaurants serviert wird und die Freifrau ist auf persönlicher Mission, dies kundzutun. Dass die Wurst aus der traditionsreichen Metzgerei Schlösser stammt, hebt sie dabei stets besonders hervor.


KÖrrywurst: nur echt mit Blattgold
Gemeinsam bringen die Konditorei Heinemann und die Freifrau von Kö nun diesen Genuss auf die Schiene: „KÖrrywurst & Hochkultur“ – schließlich ist beides ja im „Dorfe an der Düssel“ zuhause. In diesem an erster Adresse wohnhaft, stellt die zu Adel gekommene Dame stets sehr hohe Ansprüche. Denn wo die Freifrau zugegen ist, ist „KÖ“. Will sagen, top Qualität und Exklusivität. Daher serviert sie ihren Gästen in der schaukelnden Bahn die KÖrrywurst aus dem Hause Heinemann auch nur in der Gold-Edition. Die Wurst ist bedeckt mit goldenem (Curry-)Staub und – von der freifräulichen Hand selbst belegt – mit echtem „24-Karat“-Blattgold. Ja, auf dieser Wurst ist tatsächlich alles Gold, was glänzt – und man kann es unbedenklich essen. Mag man woanders „arm und sexy“ sein – in Düsseldorf hat selbst die Wurst noch Glamour und kommt direkt von der Kö, aus der Konditorei Heinemann, wo man sie auch stets auf der Speisekarte findet.



Pikant: nicht nur die Wurst, auch die Geschichten
Laut eigenem Bekunden ist die Freifrau von Kö eine „einfache Frau aus der Düsseldorfer Oberschicht“, die sich allerdings „durch Dinslakener Laken“ einst „hochwohlgeschlafen“ hat. Schwamm drüber. Dass die Freifrau nicht nur einen gewissen Ehrgeiz, sondern auch ein großes Herz hat, zeigt sich in ihrer Fürsorglichkeit. Sie ist sich nicht zu schade, die beiden Rheinbahn-Engel Daria und Annika beim Servieren von Heinemann-KÖrrywurst und Heinemann-Brot zu unterstützen, sie öffnet Altbierflaschen, schenkt einem mitreisendem Mädchen Apfelsaft ein. „Wir haben ein Kind an Bord, nun müssen wir uns benehmen“, schärft sie den Gästen ein. Diese prosten sich derweil lustig zu und bestellen eine weitere Portion KÖrrywurst, mehr Brot von Heinemann und dazu noch ein Füchschen Alt. Die Stimmung ist gelöst.


Die Freifrau, mit ausladendem Hüftschwung, ist überall gleichzeitig, kein Wunder, dass sie sich im baumelnden Lametta verheddert. „Bei meiner letzten Show im Appollo Variété trug ich nur einen Lametta-Vorhang auf meiner leicht angefeuchteten Haut“, raunt sie verschwörerisch. Und mit einem treuherzigen Augenaufschlag: „Es macht ja so viel Arbeit, eine Frau zu sein. Ich sage nur soviel: Ein Mieder von Triumph presst das Fett bis in den Strumpf.“ Sie wäre kürzlich angesprochen worden, ob sie eine Drag Queen sei. „Eine Dreck Queen? Was soll das denn sein“, ruft sie entrüstet. „Ich bin Millionärsgattin und habe das von der Pike auf gelernt. Zu meiner Zeit hat man Karriere nämlich noch durch Hochzeit gemacht und ich kenne einige Frauen, die fünfmal glücklich verwitwet sind. Bei einem Mann will ich keine Genitalien sehen, ich will Immobilien. Alte Männer mit großem Guthaben und schlechter Gesundheit, die möchte ich kennenlernen.“ Man gönnt es ihr sofort, wenn es sie doch glücklich macht.

Kulinarisch, komisch, KÖrrywurst: Stadtrundfahrt mal anders
Damit keine falschen Erwartungen entstehen: Düsseldorfer Sehenswürdigkeiten sind auf dieser Stadtrundfahrt nicht das Thema. Die einzig wahre Sehenswürdigkeit ist Freifrau von Kö, die die allseitige volle Aufmerksamkeit einfordert. Einem Maschinengewehr der guten Laune gleich, feuert sie ihre Lachsalven ab. Draußen ist es eh schon dunkel und bald ist egal, wo die Retro-Rheinbahn entlangfährt. Wichtig ist: Die Stimmung drinnen ist gut, man kommt ins Gespräch, kichert über die Bonmots der Freifrau und bestaunt die enorme Energie dieser Dame, die auch nach zwei Stunden nicht abebbt. Das Bier schmeckt, die KÖrrywurst ebenso und wer möchte, bekommt sogar Nachschlag. Für den, der jetzt noch nicht satt ist, gibt es noch eine Tüte voller Heinemann-Käsegebäck zum Knabbern. Nach der Halbzeit gibt es am Staufenplatz eine Toilettenpause, die gleichzeitig auch Gelegenheit bietet, ein Erinnerungs-Selfie mit der Freifrau zu machen. Bei dieser sitzt jede Pose, sie zeigt makellose Zähne, macht ein Schmollmündchen, strahlt aus jeder Pore. Die Gäste haben Spaß und scharen sich um sie, jeder möchte ein Foto.




Wieder in der Rheinbahn und auf dem Rückweg, ist es Zeit für eine letzte Überraschung. Die charmanten Assistentinnen Daria und Annika, sowie die Freifrau höchstpersönlich, servieren – ganz wie im Flugzeug – Tomatensaft aus dem Luise-Vögele-Flugzeug-Trolley. Wer möchte, bekommt diesen hochprozentig gemixt, als Bloody Mary. Die Leute möchten. Ehepaare, Mutter-Tochter-Gespanne und Freundes-Cliquen stoßen miteinander an. Es ist Freitagabend, das Wochenende steht bevor. Einen köstlicheren Start in dieses kann es eigentlich gar nicht geben als mit KÖrrywurst und Hochkultur.



Noch mehr Genuss: freifräuliche Fahrten mit Rheinbahn und Heinemann
Freifrau von Kö zu kennen, heißt, sie zu lieben. Und wer sich einmal in das große Herz und die große Schnauze der „einfachen Millionärsgattin aus der Oberschicht“ verliebt hat, möchte mehr. Was für ein Glück, dass Rheinbahn und Konditorei Heinemann noch mehr freifräuliche Kurzreisen raus aus dem Alltag zu bieten haben. In der Adventszeit ist die adelige Dame unterwegs mit „Kaffeefahrt mit Kö und Co.“, mit Kaffee, Glühwein und feinstem Gebäck aus der Konditorei Heinemann. Das ist alles dabei, was auf dem Plätzchenteller Rang und Namen hat, Zimtsterne, Lebkuchen, Spekulatius und Baumkuchenecken von Heinemann. Da läuft einem schon beim Kartenkauf das Wasser im Munde zusammen. Ein weiteres Event mit Freifrau von Kö ist „KÖcapabana“. Hierzu sei nur verraten: Es wird feuchtfröhlich! Alle Fahrten sind übrigens auch ein wunderbares Geschenk für liebe Mitmenschen – auch für diejenigen, die schon alles haben. Denn ist nicht gemeinsam genossene Zeit das schönste Geschenk?
Sie haben Lust, auf Rheinbahn-Tour mit Freifrau von Kö und der Konditorei Heinemann zu gehen? Hier geht es zur Ticketbuchung über Eventim!
Fotos/Videos: Martin Blum und Ulrike Jägerfeld

Vielen Dank für den sehr unterhaltsamen Artikel, ich bedauere es nun sehr, nicht dabei gewesen zu sein!