
In einer Welt voller komplexer Herausforderungen suchen wir Menschen nach kleinen Momenten des Innehaltens, der Freude und des Genusses – und gönnen uns dabei gern etwas Süßes, ein Stück Torte, Schokolade oder Pralinen. Auch in unserer Sprache ist die Eigenschaft „süß“ positiv besetzt, warum sprächen wir sonst von „süßem Nichtstun“ oder einem „süßen Baby“? Doch woher kommt diese süße Geschmackspräferenz? Was steckt hinter der Sehnsucht nach einem süßen Moment und warum kann uns dieser ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Zur Beantwortung dieser Fragen tauchen wir ein in die Wissenschaft und in unsere Emotionen, die den Genuss von Süßem zu mehr als nur Nahrungsaufnahme machen, nämlich zu kleinen Erlebnissen, sinnlichen Momenten und Trost für die Seele. Die Wissenschaft liefert hierzu Erkenntnisse – und die sind ziemlich spannend!
kleineslaster, das Magazin der Konditorei Heinemann, empfiehlt zur Lektüre ein Tässchen Kaffee und ein Stückchen Torte.
Lesezeit: 8 min.

Evolution: Erfahrungen prägen unsere Geschmacksvorlieben
Wir können nichts dafür, dass wir Torten, Schokolade und Pralinen einfach mögen. Denn unsere Geschmacksvorlieben haben viel mit der menschlichen Evolution zu tun. Die Schwäche für süße Geschmacksreize ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Denn evolutionsbiologisch hat uns süße Nahrung das Überleben gesichert, während wir gelernt haben, dass gefährliche oder giftige Stoffe eher bitter schmecken. Sogar schon vor unserer Geburt findet durch die Lebensmittelauswahl der Mutter eine Geschmacksprägung statt, denn schon im Mutterleib nehmen wir über das Fruchtwasser und die Nabelschnur verschiedene Geschmacksrichtungen wahr. Nach unserer Geburt hat auch die Muttermilch einen süßlichen Geschmack, der zudem mit Geborgenheit und Nähe zu einem vertrauten Menschen positiv verknüpft wird. Süß ist also die erste Geschmacksnuance, wir als Kinder kennenlernen. Dazu prägen uns Faktoren von außen, wie das Lebensmittelangebot zuhause, die Esserziehung der Familie und Ernährungsbildung in Kindergarten und Schule.
In körperlicher Hinsicht ist der süße Geschmack zudem an die Verfügbarkeit unserer wichtigsten Energielieferanten, den Kohlenhydraten, gekoppelt. Kohlenhydrate unterscheiden sich in zwei Gruppen, einfache und komplexe Kohlenhydrate. Zu den einfachen zählen Lebensmittel wie Haushaltszucker, Honig, Obst oder Milchzucker, zu den komplexen rechnen wir beispielsweise Kartoffeln, Nudeln oder Weißbrot. Dass wir auch komplexe Kohlenhydrate als süß wahrnehmen, ist dem Umstand geschuldet, dass durch Enzyme im Speichel daraus einfache Kohlenhydrate entstehen. Das unwiderstehlich süße Geschmacksempfinden stellt sich also umgehend ein.
Unser Gehirn: die Biochemie des Glücks
Wenn wir etwas Schokolade oder eine Praline essen, passiert etwas Faszinierendes in unserem Körper: Der in Confiserie und Schokolade enthaltene Zucker stimuliert die Freisetzung von Dopamin, einem Neurotransmitter, der für das Gefühl von Belohnung und Zufriedenheit verantwortlich ist. Außerdem ist unser Gehirn darauf programmiert, Zucker als schnelle Energiequelle zu erkennen und zu verwerten, was evolutionär immer schon überlebenswichtig war. Denn Zucker ist im Körper am schnellsten verfügbar. Und wenn wir in grauer Vorzeit vor dem Säbelzahntiger flüchten mussten, diente uns süße Nahrung als Treibstoff. Nicht zuletzt: Schokoladentorten und Pralinen sind kleine Glücks-Booster. Warum? Süße Leckereien stimulieren durch die Umwandlung von Tryptophan, einem Bestandteil der Schokolade, die Produktion des Hormons Serotonin, das als „Glückshormon“ bekannt ist. Serotonin kann Stress reduzieren und uns ausgeglichener machen.

Gute Wahl: Zartbitterschokolade mit Nüssen
Naschkatzen aufgepasst: Bevorzugen Sie Zartbitterschokolade. Denn auf diese trifft die Ausschüttung des Glücklichmachers Serotonin in besonderem Maße zu. Je mehr Kakaoanteil eine Schokolade enthält, desto positiver wirkt sie sich auf den Körper aus, sagt auch Professor Johannes Georg Wechsler1, Facharzt für Ernährungsmedizin in München. Die Ursache für die wohltuende Wirkung von Schokolade auf den Körper sind Flavanole, sekundäre Pflanzenstoffe mit zum Teil antioxidativen Eigenschaften, die im Kakao enthalten sind. Je dunkler die Schokolade, also je höher der Kakaoanteil, desto mehr Flavanole sind vorhanden. Diese sorgen dafür, dass unsere Blutgefäße elastisch bleiben. Zudem wird vermutet, dass sie den Blutdruck geringfügig senken. Enthält die Schokolade auch Nüsse, profitieren wir weiter, denn in ihnen sind B-Vitamine, Vitamin E, Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor enthalten, auch wichtig für die Leistung unseres Gehirns.
Dennoch gilt es, beim Konsum von süßen Spezialitäten immer maßzuhalten. Weniger ist mehr. Dafür sollte man unbedingt auf hohe Qualität achten. Bei den handgemachten Produkten der Konditorei Heinemann wird traditionell und aus Überzeugung auf allerbeste Zutaten geachtet. Die edle Heinemann-Schokolade wird mit Kakaobohnen aus fairem Handel hergestellt, Zutaten werden nach Möglichkeit aus der Region bezogen und stammen von bewährten Produzenten.

Kindheit: Süßes als emotionaler Erinnerungsschatz
Für viele Menschen bedeuten süße Genüsse mehr als nur Nahrung – sie sind verbunden mit positiven Erinnerungen an die Kindheit. Mit einer Geburtstagstorte überrascht werden, zu Ostern Schokoladenhasen im Garten suchen oder Plätzchen backen mit Oma in der Weihnachtszeit: Diese Erlebnisse verankern ein wohliges Gefühl von Geborgenheit und Nostalgie. Wenn wir also heute ein Stückchen Torte genießen, in einen Schokoladenhasen beißen oder uns leckere Plätzchen gönnen, verknüpfen wir diese sinnliche Erfahrung mit abgespeicherten Erlebnissen und den damit verbundenen Emotionen. Geruch und Geschmack bestimmter Schokoladen oder Torten können längst vergessene Erinnerungen und Gefühle hervorrufen – wir begeben uns auf eine kulinarische Zeitreise.

Stressbewältigung: die Kraft des süßen Moments
In stressreichen Situationen greifen wir gerne zu Süßigkeiten – und das hat einen biologischen Grund: Süße Lebensmittel können die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf Stress mindern. Wir fühlen uns gleich weniger gestresst, wenn Süßes die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse in unserem Gehirn unterdrückt, die für unsere Interaktion auf Stress verantwortlich ist. Und dann gibt es da noch unser Belohnungszentrum: Unser Gehirn sieht süße Genüsse als Belohnung, die uns kurzzeitig von Belastungen, Anstrengungen und Stress ablenken. Studien zeigen auch, dass süße Speisen regelrecht als Trostspender dienen können, da sie unser emotionales Wohlbefinden fördern. Und selbst Ärzte sind der Auffassung, dass es bei Liebeskummer oder Prüfungsstress es völlig in Ordnung ist, mal ein bisschen mehr Schokolade zu essen. Solange es eine gute ist.

Soziale Komponente: Süße Leckereien schaffen Gemeinschaft
Süße Momente sind oft auch Gemeinschaftsmomente und süße Speisen spielen eine zentrale Rolle in unseren sozialen Traditionen. Geburtstagsfeiern sind doch gleich viel festlicher, wenn sie von einer liebevoll ausgewählten, vielleicht sogar individuell abgestimmten Geburtstagstorte gekrönt werden. Und was wären Hochzeitsfeiern ohne das Anschneiden einer mehrstöckigen Hochzeitstorte? Das Kaffeekränzchen mit den besten Freundinnen wäre undenkbar ohne ein paar feine Stückchen Herrentorte, Frankfurter Kranz oder Schwarzwälder Kirschtorte. Wir sind überzeugt: Das Teilen dieser kleinen Freuden verdoppelt den Genuss, deshalb sollten wir nicht nur uns, sondern auch anderen etwas Gutes tun. Und das Verschenken von edler Confiserie, wie die feinen Pralinen von Heinemann, wird weltweit als ein universelles Zeichen der Zuneigung und Wertschätzung interpretiert.

Süßer Genuss: achtsame Momente im Hier und Jetzt
Süße Genüsse laden uns besonders dazu ein, innezuhalten und den Moment bewusst zu erleben – zuhause oder in einem der gemütlich eingerichteten Café-Restaurants von Heinemann. Denn wer würde sich ein Stück von Oma Heinemanns Käsetorte schon vor lauter Hunger in den Mund stopfen und es binnen Sekunden hinunterschlingen? Nein, so etwas Besonderes will genossen sein, Gabel für Gabel. Wir schmecken die cremige Konsistenz, die feine Vanillenote, den Unterschied zwischen Tortenboden und Füllung. Dazu nehmen wir vielleicht den Duft einer Tasse Kaffee wahr, den Milchschaum eines Cappuccinos auf unseren Lippen. Langsames Genießen ist das Zauberwort. Stellen wir uns einmal die cremige Textur eines Trüffels mit Champagne vor, nachdem wir seine Schokoladenhülle im Mund geknackt haben. Oder der zarte Biss in ein Stück Baumkuchen mit seinen Bisquit-Teigschichten, der sahnigen Kirschwassercreme und der Ummantelung aus feinherber Schokolade. Diese genießerischen Momente halten die Welt kurz an, schärfen unsere Sinne und lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt. Besonders hochwertige Produkte, wie die aus der Konditorei Heinemann, bieten nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern vermitteln uns auch ein Gefühl von Exklusivität und Selbstfürsorge. Wir gönnen uns einen Hauch von Luxus.

Qualität von Heinemann: warum sie den Unterschied macht
Nicht alle süßen Momente sind gleich. Vor allem hochwertige süße Delikatessen, die mit Liebe und Sorgfalt hergestellt wurden, verstärken das emotionale Erlebnis und können sogar positive Auswirkungen auf Körper und Seele haben. Frische Zutaten, traditionelle Rezepturen und echte Handarbeit spielen besonders in der Konditorei Heinemann wichtige Rollen. Und Produkte, die auf Qualität setzen, schmecken nicht nur besser, sondern geben uns auch das Gefühl, etwas Besonderes zu genießen. Wählen Sie also sorgfältig aus und genießen Sie ganz bewusst das Gute und Feine.
Fazit: Hochwertige Torten, Pralinen und Schokolade sind weit mehr als bloße Nahrung. Sie sind ein emotionales Erlebnis, ein Stück Kindheit, ein verbindender Moment der Freude, eine Insel im oft hektischen Alltag. kleineslaster, das Magazin der Konditorei Heinemann, lädt Sie daher ein, den Zauber des süßen Moments im Heinemann-Café-Restaurant Ihrer Wahl am eigenen Leib zu erfahren.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschmack_(Sinneseindruck)
https://www.test.de/Dunkle-Schokolade-im-Test-1602155-1603859/
https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/39734-dieser-genuss.html
https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/emotionales-essen–wenn-nahrungsmittel-trost-spenden-33304958.html
1 https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/kitaverpflegung/genussvoll-essen-will-gelernt-sein-96693
Fotos: Ulrike Jägerfeld
Wie schön. Danke
Klaas