Nähe, Vertrautheit und Familienanschluss – Heinemann Neuss

Heute lernen wir drei charmante Damen kennen, die mit ihrer Arbeit den Heinemann-Standort Neuss prägen und mitgestalten: Giulia van Ouwerkerk (Verkaufsleiterin), Irini Belu (Service-Leiterin) und Martina Belitz (Gästebetreuerin). Uns interessiert: Wie ticken und genießen die Neusser? Ist in der traditionsreichen Römerstadt womöglich ein besonderer Lokalpatriotismus verbreitet? Wie kommen die in 2023 frisch renovierten Räume an? Und inwiefern macht sich Neusser Brauchtum und Kultur rund um Schützenfest und Hansefest auch in der Konditorei Heinemann bemerkbar?

Morgens um acht ist die Welt noch in Ordnung: Heinemann Neuss vor der Eröffung
Morgens um acht ist die Welt noch in Ordnung: Heinemann Neuss vor der Eröffung
Herzlich willkommen in Neuss: Irini Belu, Leiterin des Serviceteams
Herzlich willkommen in Neuss: Irini Belu, Leiterin des Serviceteams
Eine süßer als die andere: Verkaufstalent Giulia van Ouwerkerk und Verkaufsschlager Schokomaus
Eine süßer als die andere: Verkaufstalent Giulia van Ouwerkerk und Verkaufsschlager Schokomaus

Frau van Ouwerkerk, Frau Belu, Frau Belitz, wie lange sind Sie schon Teil der ‚Heinemannschaft‘ Neuss?
Belu: Ich bin seit dem Jahr 2021 dabei.
van Ouwerkerk: Ich seit 2017.
Belitz: Da habe ich ein bisschen mehr zu bieten: Mit einer kleinen Unterbrechung bin ich seit 34 Jahren bei der Konditorei Heinemann. Allerdings war ich zuvor lange in Mönchengladbach, bin mittlerweile aber auch schon seit 2017 hier in Neuss. Meine Gladbacher Kunden vermissen mich immer noch, dass höre ich von vielen, die ich dort auf der Straße treffe, aber ich kann mich ja nicht zweiteilen (lacht).

Könnten Sie ganz kurz erklären, was Ihre jeweiligen Aufgaben sind?
van Ouwerkerk: Nett aussehen! (lacht) Als Verkaufsleiterin manage ich das Verkaufsteam, strukturiere für alle den Tagesablauf, stelle sicher, dass genug Ware da ist. Und ich hoffe, dass ich außerdem gute Stimmung im Team und bei den Kunden verbreite. (Die anderen bestätigen ihr dies.)
Belu: Als Serviceleiterin bin ich dafür verantwortlich, dass meine Mannschaft gut funktioniert, dass alle eingespielt zusammenarbeiten und zufrieden sind. Und ich sorge dafür, dass unsere Gäste gut bedient werden und eine schöne Zeit bei uns verleben. Im Serviceteam arbeiten derzeit sieben Leute, was eindeutig zu wenig ist, gerade, wenn in den Sommermonaten die Terrasse bespielt wird. Wir suchen also Unterstützung.
Belitz: Ich bin Gästebetreuerin.

Händchen für Menschen und Marotten: Gästebetreuerin Martina Belitz
Händchen für Menschen und Marotten: Gästebetreuerin Martina Belitz

„Ich weiß, wie man Menschen gut umsorgt und ich mache dies auch gerne.“

Martina Belitz

Frau Belitz, was umfasst den Beruf der Gästebetreuerin?
Belitz: Ich glaube, mein Chef Heinz-Richard Heinemann hat erkannt, wie wichtig Kundenbindung ist und hat daher den Job der Gästebetreuerin auf mich zugeschnitten. Denn ich weiß, wie man Menschen gut umsorgt und ich mache dies auch gerne. Ich kann auf Leute zugehen und sie ansprechen, merke aber auch schnell, wenn jemand dies eher nicht wünscht und lieber für sich sein möchte. Ich freue mich, unsere zahlreichen Stammkunden wiederzusehen, sie willkommen zu heißen, zu fragen, wie es ihnen geht, ein bisschen mit ihnen zu plaudern. Viele Gäste kommen auch mit kleinen Kindern, hier in Neuss ist alles recht familiär. Wenn ich dann sehe, dass die Kellner gerade keine Zeit haben, hole ich den Kleinen etwas zum Malen oder schenke ihnen einen Keks. Wir verwöhnen ja grundsätzlich all unsere Kunden, aber die Kleinen sind die Gäste von morgen.

Sind die Gäste der Konditorei Heinemann nicht automatisch glücklich, umgeben von so viel Genuss und Service?
Belitz: Die meisten Gäste besuchen uns gezielt und erwarten eine schöne und entspannte Zeit in der Konditorei Heinemann. Aber es gibt auch Besucher, die uns noch nicht kennen. Kürzlich hatten wir Leute aus der Schweiz zu Gast, die natürlich Ihre berühmten Sprüngli-Pralinen kennen und lieben. Da ich aber weiß, dass unsere Trüffel mit Champagne einfach besser sind als das Schweizer Pendant, lasse ich diese Gäste gerne einmal probieren, um sie von der Heinemann-Qualität zu überzeugen.

Gäste können trotz aller Fürsorge auch mal unzufrieden sein. Wie gehen Sie mit Beschwerden um?
van Ouwerkerk: Da sind wir entgegenkommend und großzügig. Kürzlich wurde eine Torte mit Sonderdekor zu einem 18. Geburtstag aus unserer Backstube in Mönchengladbach angeliefert, die leider Transportschäden hatte. Darf natürlich nicht passieren, war aber passiert. Was tun? Die Kundin war zum Glück recht entspannt und nahm die Torte trotzdem. In solchen Fällen sorgen wir aber selbstverständlich für Entschädigung. In diesem Fall bekam die Kundin noch reichlich weitere Tortenstücke von uns für das Geburtstagsfest geschenkt.
Belu: Schwierig ist es für uns auch, dass alle Restaurant-Gäste immer einen Fensterplatz haben wollen. Wie soll das gehen? Ich meine, dass man bei uns doch überall schön sitzt.
Belitz: Denn was machen wir sonst mit dem Rest des Raumes? Darin tanzen? (alle lachen)
van Ouwerkerk: Manchmal verwöhnen wir unsere Kundschaft fast zu sehr, das merke ich an manchen Beschwerden. Das hört man schon mal: „Das hat mir nicht geschmeckt, ich hätte das gerne neu.“ Dann versuche ich zu vermitteln und zu erklären, dass Geschmack eben auch Geschmackssache ist und kein Grund zur Reklamation. Dieser wäre gegeben, wenn die Qualität nicht stimmen würde. Andere Kunden behaupten, die Tortenstücke würden immer teurer, gleichzeitig aber immer kleiner werden. Auch dies stimmt nicht, wir teilen unsere Torten immer schon in die gleiche Anzahl von Stücken auf. Und unsere Preise sind fair kalkuliert, manch ein Düsseldorfer Café nimmt mehr für ein Stück Kuchen als wir, da halten wir jedem Vergleich stand.
Belu: Richtig, wir sind schließlich bekannt für unser gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Hell und luftig: der Verkaufsraum im Erdgeschoss
Hell und luftig: der Verkaufsraum im Erdgeschoss
Bitte Platz nehmen und genießen: Blick ins Café-Restaurant in der ersten Etage
Bitte Platz nehmen und genießen: Blick ins Café-Restaurant in der ersten Etage
Heinemann-Stil: bunte, verspielte Schaufenster
Heinemann-Stil: bunte, verspielte Schaufenster
Heinemann-Verkaufsleiterin mit Herz und Seele: Giulia van Ouwerkerk
Heinemann-Verkaufsleiterin mit Herz und Seele: Giulia van Ouwerkerk

„Seit der Renovierung habe ich das Gefühl, hier richtig angekommen zu sein“

Giulia van Ouwerkerk

Könnten Sie bitte ein paar Dinge aufzählen, die eine Ihrer hier anwesenden Kolleginnen in Ihrem Job richtig gut beherrscht?
Belitz: Frau Belu kann gut organisieren. Sie besitzt viel Empathie und kann daher gut mit den Gästen reden. Sie ist charmant und sehr großzügig.
Belu: Frau van Ouwerkerk ist sehr lieb und eine gute Organisatorin. Außerdem hat sie Humor, bringt gute Stimmung ins Team. Mit ihr hat man immer Spaß, auch wenn es mal hektisch ist.
van Ouwerkerk: Danke für die Blumen. Bei Frau Belitz sitzt der Lippenstift immer perfekt. Sie ist souverän. Im größten Stress behält sie immer den Überblick und einen klaren Kopf. Sie zieht im Hintergrund viele Strippen und entlastet uns damit sehr. Von ihr kann man wirklich lernen.

Was hat sich seit der Renovierung des Neusser Verkaufsraumes sowie des Cafés für Sie verändert?
alle: Alles ist besser geworden!
van Ouwerkerk: Nach der Renovierung im Herbst 2023 ist es unvergleichlich viel schöner, hier zu arbeiten. Ich habe nun das Gefühl, hier richtig angekommen zu sein. Das Ambiente war ein bisschen in die Jahre gekommen und wurde mit viel Geschmack modernisiert. Das hat unser leider viel zu früh verstorbener Kreativdirektor Horst Mindt noch richtig schön für uns geplant.
Belitz: Wir vermissen ihn sehr, seine Kreativität, seine Präsenz, sein Kommunikationstalent.
Belu: Und seine positive lustige Art.
Belitz: Jetzt kümmert sich Wolfgang Hein um uns, mit ihm haben wir auch einen sehr netten und engagierten Ansprechpartner.

Wie nehmen Ihre Kunden die optischen Veränderungen wahr?
Belu: Die meisten sind begeistert, andere vermissen die Bar im Erdgeschoss. Ältere Gäste sind wiederum froh, dass sie auf Stühlen und nicht auf Barhockern sitzen können. Die Geschmäcker und Bedürfnisse sind eben unterschiedlich.
Belitz: Manche fragen, warum wir uns nicht vergrößert hätten. Aber wohin? Wir haben ja leider keine Expansionsfläche.

Frisch renoviert: neuer Anstrich für das Traditions-Café Heinemann Neuss
Frisch renoviert: neuer Anstrich für das Traditions-Café Heinemann Neuss
Blick fürs Detail: ein Kronleuchter dominiert den in warmen Tönen gestalteten Gastraum
Blick fürs Detail: ein Kronleuchter dominiert den in warmen Tönen gestalteten Gastraum
Paradiesvogel: Detail der neuen Tapete im Café-Restaurant Heinemann Neuss
Paradiesvogel: Detail der neuen Tapete im Café-Restaurant Heinemann Neuss
Mit Charme, Energie und Familiensinn: Irini Belu hält die Mannschaft zusammen
Mit Charme, Energie und Familiensinn: Irini Belu hält die Mannschaft zusammen

„Die Neusser lieben ihre Traditionen und Rituale.“

Irini Belu

Was macht den Standort Neuss und die Neusser Kundschaft besonders?
van Ouwerkerk: Die Neusser sind zunächst einmal schwer zu begeistern. Aber wenn man sie einmal hat, dann bleiben sie einem auch sehr treu.
Belu: Ich erlebe unsere Neusser Kundschaft als unkompliziert und geradeheraus. Die Neusser lieben ihre Traditionen und Rituale. Ich gehe morgens von Zuhause weg und ich komme hier in mein zweites Zuhause, weil ich fast alle kenne und weiß, wann welcher Gast zu uns kommt und was er vermutlich bestellen wird.
Belitz: Ja, die Neusser und ihre lieben Gewohnheiten … Drei Herren kamen hier kürzlich zur selben Zeit an und alle wollten denselben Tisch – weil sie den gefühlt immer schon hatten. Dann erfordert es mein ganzes Feingefühl, eine gute Lösung für alle zu finden.

Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Erste römische Ansiedlungen gab es schon im Jahr 16 v. Christus. Macht dies die Neusser in besonderer Weise zu Lokalpatrioten?
Belitz: Lokalpatrioten sind die Neusser schon, aber wir beobachten nicht, dass die Römerstadt der Grund ist. Eher das Brauchtum macht den Neusser aus und begeistert ihn.

An was denken Sie da?
Alle: In Neuss feiert man das Schützenfest! Eines der größten der Welt.

Wie erleben Sie bei Heinemann in Neuss die Zeit des Schützenfests?
Alle: Dann ist alles anders! In ganz Neuss und auch hier bei uns herrscht Ausnahmezustand.

Inwiefern?
Belu: Wir sind in diesen Tagen im August fast nur für die Schützen da, sie dominieren unser Café. Die Männer kommen traditionell vor dem Umzug zum Frühstück in die Konditorei Heinemann. Dieses bereiten wir dann schon früh um acht Uhr für die Herren vor. Später kommen sie nochmal zum Mittagessen.
Belitz: Ich finde das immer herrlich, wenn wir Damen dann jedem Herrn Blumen überreichen.
van Ouwerkerk: Manche der Schützen sehen ganz gut aus, da haben wir dann etwas fürs Auge.
Belu: Aber sie sind nicht alle schön! (alle lachen) Nachmittags kommen dann die Damen zu Kaffee und Kuchen, da ist die Stimmung auch immer gut. Und im September gibt es dann wieder ein großes Stadtfest, das Neusser Hansefest. Ich würde sagen, die Neusser feiern gerne!

Mit Humor geht alles besser: Giulia van Ouwerkerk
Mit Humor geht alles besser: Giulia van Ouwerkerk

„Trüffel mit Champagne schmecken noch leckerer, wenn sie aus der Hand der Lieblingsverkäuferin stammen.“

Giulia van Ouwerkerk

Man sagt, in Neuss werde gerne geklüngelt und die Neusser blieben gerne unter sich. Stimmt das?
Belitz: Ja. Als ich in Neuss angefangen habe, wurde ich von den Neussern erstmal genau unter die Lupe genommen. Es hat gedauert, bis sie mich akzeptiert hatten. Aber als ich mal drei Jahre ausgesetzt habe, wurde ich vermisst und freudig wieder begrüßt, als ich zurückkehrte.
van Ouwerkerk: Das war bei mir ähnlich. Als ich von Düsseldorf-Oberkassel nach Neuss kam und hier noch neu war, wollten die Kunden lieber meine – Ihnen bekannte – Vertretung sprechen, als sich an mich zu gewöhnen. Für Neues brauchen die Neusser eben Zeit. Irgendwann wurde ich aber akzeptiert und integriert. Manche Kunden finden übrigens, dass unsere Trüffel mit Champagne noch leckerer schmecken, wenn sie aus der Hand ihrer Lieblingsverkäuferin stammen.
Belu: Unsere Kunden haben eine sehr persönliche Beziehung zu uns und wir zu ihnen. Manche sind regelrecht fixiert auf eine Verkäuferin oder Servicekraft. Diese Nähe und Vertrautheit macht Heinemann Neuss aus.

Beobachtungsgabe, Feinsinn und Gespür: Gästebetreuerin Martina Belitz
Beobachtungsgabe, Feinsinn und Gespür: Gästebetreuerin Martina Belitz

Wie wichtig ist Humor bei Ihrer Arbeit?
Belu: Es gibt oft Situationen, die man nur mit Humor meistern kann. Zum Beispiel, wenn mehrere Gäste gleichzeitig bei mir ihre Bestellung aufgeben wollen. Angeblich, weil jeder von ihnen zuerst da war. Dann stelle ich mich schon mal in die Mitte, drehe mich um die eigene Achse und rufe „Am besten sagen Sie mir jetzt alle gleichzeitig, was Sie wünschen“. Dann lachen auch die unbeteiligten Gäste und man entspannt sich wieder.
Belitz: Unsere Gäste gehen eigentlich immer zufrieden hier raus. Es gibt nur einige wenige, denen man es schwer recht machen kann. Lustig ist es, wenn man von einem unbekannten Gast angesprochen wird: „Ich suche meine Frau, wo sitzt die denn?“ Dann sage ich: „Ich begleite Sie gerne, aber suchen Sie sich eine aus oder soll ich das für Sie tun?“ Und was soll ich sagen: Oft hat man sogar den richtigen Riecher. Einmal kam Michael Verhoeven zu uns, der Mann der Schauspielerin Senta Berger, der suchte auch seine Frau. Da ich ihn aber nicht kannte, wusste ich ja auch nicht, wer seine Frau sein könnte. Er hat sich dann aber vorgestellt und so hat es sich geklärt.

Sind öfter prominente Menschen in der Konditorei Heinemann Neuss zu Gast?
Belitz: Selten, aber ich erinnere mich beispielsweise an Ute Ohoven oder an Rita Süßmuth. Beide sind auch mit unserem Chef Heinz-Richard Heinemann befreundet. Mit Rita Süßmuth engagiert sich Heinz-Richard Heinemann in der Deutschen Aids-Stiftung.

Kurzes Päuschen: ein Schlückchen Kaffee tut gut
Kurzes Päuschen: ein Schlückchen Kaffee tut gut
Feinschmecker aufgepasst: Frau Belitz aktualisiert das Tagesgericht
Feinschmecker aufgepasst: Frau Belitz aktualisiert das Tagesgericht
Zählt die Neusser Stammkundschaft zur Familie: Irini Belu
Zählt die Neusser Stammkundschaft zur Familie: Irini Belu

„Du musst mit allen klarkommen. Am besten mit einem Lächeln.“

Irini Belu

Haben Sie ein Motto bei der Arbeit? Vielleicht sogar einen Schlachtruf?
van Ouwerkerk: ‚Lasset die Spiele beginnen!‘ (alle lachen)
Belu: ‚Du musst mit allen klarkommen. Am besten mit einem Lächeln.‘ Wir haben jedoch so viele Stammkunden, dass auch diese zu einem Teil der Heinemann-Familie werden. Insofern fällt das nicht schwer.
Belitz: Ich sage mir morgens oft: ‚Wir werden auch heute wieder gewinnen!‘ Denn manchmal denkst du, du schaffst das nicht, wenn einfach mal wieder zu viel los ist. Aber mit vereinten Kräften geht es dann doch.

Sie treffen täglich auf so viele Menschen. Gibt es Begegnungen, an die man sich erinnert?
Belu: In der Corona-Krise hatte Herr Heinemann die Idee, Reservierungsschilder mit den Namen berühmter Persönlichkeiten aufzustellen, denn man durfte ja nicht jeden Tisch besetzten. Auf einem stand ‚Reserviert für Gina Lollobrigida‘. Direkt daneben saß ein älterer Herr schon länger beim Kaffee und sprach mich mit großen Augen an, ob Frau Lollobrigida denn heute noch käme und wann genau.

Was bedeutet Teamwork für Sie?
Alle: Es bedeutet einfach alles! Wir müssen und können uns aufeinander verlassen und helfen uns, wo es nur geht, das ist unser Verständnis von Teamwork.

Könnte man sagen, dass Sie bei der Konditorei Heinemann auch etwas für´s Leben gelernt haben?
Belitz: In der Konditorei Heinemann wird man wertgeschätzt, das gibt man selbst weiter.
van Ouwerkerk: In meinem vorherigen Job war ich nur eine Nummer, auch das Geld reichte vorne und hinten nicht. Bei Heinemann habe ich eine ganz andere Welt und einen ganz anderen Stil kennengelernt. Unser Chef kommt auch mal vorbei, er ist präsent und ansprechbar, und er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. In der Corona-Krise hat er alles zusammengehalten und uns vermittelt und auch bewiesen, dass wir das schon schaffen.

Mit Mann und Maus: Giulia van Ouwerkerk reist für ihr Leben gern
Mit Mann und Maus: Giulia van Ouwerkerk reist für ihr Leben gern
And action please: Die Terrasse ist eröffnet
And action please: Die Terrasse ist eröffnet

„Wir sind eine Familie. Und von einer Familie wird man getragen.“

Martina Belitz

Sie suchen gerade Unterstützung in Service, Küche und im Verkauf. Inwiefern können Sie eventuellen Bewerbern die Heinemannschaft empfehlen?
Belitz: Man sollte schon arbeiten können und wollen. Aber der Job ist sicher, wir haben familienfreundliche Arbeitszeiten, sind ein tolles Team und genießen alle Vorteile eines traditionsreichen Familienunternehmens. Wir sind wie eine Familie – und in diese nehmen wir gerne noch neue Mitglieder auf.

Sie prägen mit Ihrer Arbeit den Erfolg des Familienunternehmens Heinemann Neuss. Was bedeutet Ihnen Familie persönlich?
van Ouwerkerk: Familie bedeutet für mich Wertschätzung und Liebe.
Belu: Ich mache alles für meine Familie! Ich bin eine Übermutter (lacht)!
Belitz: Für mich bedeutet Familie Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Ich hatte mir eine Auszeit genommen, um noch Zeit mit meinem Lebenspartner verbringen zu können. Mit Heinz-Richard Heinemann hatte ich besprochen, dass ich jederzeit zurückkommen könnte, wenn etwas passieren würde. So ist es dann auch geschehen und seitdem ist Heinemann für mich noch mehr zur Familie geworden. Und von einer Familie wird man getragen.

Hat Sie der tägliche Umgang mit feinen Spezialitäten zu Feinschmeckerinnen gemacht?
Belitz: Unbedingt, ja. Aber ich koche zuhause nicht selbst, ich lasse lieber die besten Köche für mich kochen und nehme mir etwas von Heinemann mit. Und tagsüber genieße ich unser Personalessen.
van Ouwerkerk: Ich war schon immer eine kleine Feinschmeckerin, denn mein Vater ist Koch. Ich habe also einen verwöhnten Gaumen. Insofern passe ich bestens zu Heinemann.
Belu: Natürlich bin ich Feinschmeckerin. Und ein Pralinchen von Heinemann geht doch immer.

Was sind privat Ihre liebsten Gerichte?
van Ouwerkerk: Bei mir variiert es zwischen asiatischer, italienischer und deutscher Küche, ich koche täglich und auch sehr gerne.
Belu: Als Griechin koche ich gerne Moussaka. Und ich liebe Kalbsleber, die ist bei Heinemann so lecker, ich koche das Gericht aber auch zuhause.

Und für welche Heinemann-Leckereien würden Sie alles stehen und liegen lassen?
Belu: Für die Charlotte-Royale-Torte, die könnte ich jeden Tag essen.
van Ouwerkerk: Ich liebe das Heinemann-Eis, speziell das Mandarineneis, das gibt es aber nur im Winter. Das Mangoeis ist auch göttlich, am liebsten äße ich es im 2-Liter-Eimer.
Belitz: Trüffel mit Champagne, Schokoladeneis, Herrentorte, Himbeertörtchen … ich mag so vieles.

Die Konditorei Heinemann steht für die Pflege von Traditionen. Welche lieb gewonnenen Traditionen pflegen Sie?
Belitz: Ich fahre jedes Jahr einmal ins Tessin und lasse es mir dort gutgehen.
van Ouwerkerk: Unsere Familie macht viel gemeinsam, wir fahren regelmäßig zusammen in den Urlaub.
Belu: Ich verbringe auch am liebsten Zeit mit der Familie, besonders mit meiner kleinen Enkelin.

Was ist in Ihrem Leben die Kirsche auf der Torte?
van Ouwerkerk: Dass ich endlich reisen kann, ich habe noch so viele Ziele!
Belitz: Im Moment ist mir meine Arbeit sehr lieb und wichtig, sie gibt mit Stabilität, Kraft und Halt.
Belu: Durch meine geregelten Arbeitszeiten kann ich meine Freizeit gut planen. Das ist in der Gastronomie sonst nicht selbstverständlich und ich schätze das sehr. Und dass ich hierherkomme und mich zu Hause fühlen kann. Ich bin froh und glücklich, hier zu sein.

Liebe Damen, danke für das Gespräch.

Neum Neuss winkt. Wir sehen uns in Neuss!
Wir sehen uns in Neuss!

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Fotos: Martin Blum

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